Jusos Meppen - Ortsverband Meppen
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"Der Kerngedanke fehlt"

Meppener Jusos warten auf die Umsetzung des Jugendparlaments

Vor etwa einem Jahr sind die Jusos mit dem Antrag zum Aufbau eines Jugendparlaments an den Meppener Stadtrat herangetreten. Der Antrag wurde auch im dafür zuständigen Ausschuss wohlwollend von allen Fraktionen diskutiert und es sollte ein Konzept für den Aufbau eines Jugendparlaments erarbeitet werden. Was folgte waren viel versprechende Gespräche mit Vertretern des J@M-Centers, des Stadtjugendrings und der politischen Jugendorganisationen. Auch hier herrschte die einhellige Meinung, dass ein Jugendparlament für Meppen richtig und wichtig sei. Eine öffentliche Auftaktveranstaltung fand sodann im Januar statt. „Wir waren begeistert von dem großen Interesse an der Veranstaltung und von der tollen Aufmachung unter dem Motto Initiative 2.0“, so Alexander Niesel, Juso-Vorstandsmitglied.
Doch danach ist es zeitweise sehr still um das Projekt geworden. Außer der Organisation eines Konzertes ist bisher noch nicht viel geschehen. „Zwar sind auch solche Einzelaktionen sehr zu begrüßen“, so Juso-Vorsitzender und Ratsherr Tobias Munsch, „jedoch fehlt uns der Kerngedanke der Sache. Für uns steht im Vordergrund die Jugendlichen an die Politik heranzuführen und ihnen zu zeigen, dass sie selbst etwas bewegen können.“
Nach Auffassung der Jusos sollte die Realisierung einzelner Projekte ein Startschuss sein und es müsse nun zeitnah und zielstrebig an der Umsetzung des Jugendparlaments weitergearbeitet werden. Ein Konzept wurde jedoch von der Verwaltung bislang nicht vorgelegt.
„Wir werden daher weiter an unserem Antrag festhalten und dessen Umsetzung von Rat und Verwaltung einfordern“, so Munsch.

// 06. Juli 2011
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// von Tobias